Frühlingserwachen am Karlsruher Schloss

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Nachdem die Temperatur in den letzten Tagen immer weiter nach oben geklettert ist und die Sonne mit immer kräftigeren Strahlen die Erde erwärmt hat, lassen sich die ersten Frühjahrsblüher nicht lange bitten uns mit ihrer Blütenpracht zu erfreuen.

Besonders viele Krokusse, Schneeglöckchen und Blausterne gibt es im botanischen Teil des Karlsruher Schlossgartens. Ganze Wiesen sind gefüllt mit farbenfrohen Blüten. Es lassen sich sogar schon erste Insekten beobachten, die sich an den Blüten laben. Besonders die dicken Hummelköniginnen, die aus ihrem Winterschlaf erwachen freuen sich über die erste Stärkung um mit dem Aufbau ihrer Kolonie zu beginnen. Sie sind allerdings für die filigranen Krokusse meist zu schwer und knicken die Blüte beim Erklimmen um.

Für Fotografen sind die Frühjahrsblüher ein willkommenes Motiv nach dem tristen und kahlen Winter. Da heißt es: Makroobjektiv aufschrauben und auf “Augenhöhe” mit den Blüten gehen, da muss man sich schonmal komplett auf den Boden legen, wenn die Kamera keinen eingebauten Klappmonitor besitzt…

Ich verwende für solche Aufnahmen meist Offenblende um eine schöne Hintergrund-Unschärfe (engl.: bokeh) zu erzeugen und das Auge gezielt auf einzelne Blüten zu lenken. Die umliegenden Blüten die nicht in der gleichen Schärfenebene liegen werden dabei als bunte Farbkleckse abgebildet.

Es lohnt sich den Schlosspark Karlsruhe auch zu unterschiedlichen Lichtstimmungen zu besuchen – Mittags und Abends – je nach Sonnenstand lassen sich unterschiedliche Motive besonders gut einfangen.

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